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Hornbach – Umsatzrückgang im ersten Quartal

Hornbach – Umsatzrückgang im ersten Quartal

Mai 29, 2013

Die Lust auf neue Produkte wurde den Heimwerkern durch den langen Winter und das schlechte Wetter vermiest. Beim Baumarkt Hornbach ist die Stimmung entsprechend schlecht. Laut dem Aufsichtsratschef Albrecht Hornbach hat das Unternehmen noch nie zuvor einen so schlechten Einstieg ins neue Jahr erlebt. Der Winter dauerte in Teilen Europas bis in den Mai und hat die Kundennachfrage praktisch auf ein Minimum reduziert. Das Geschäft der Gartenmärkte hat deshalb total brach gelegen. Hornbach ist nach Obi und Bauhaus die drittgrößte Baumarkt-Kette Deutschlands. Das Geschäftsjahr von Hornbach beginnt im März. Auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt wurde mitgeteilt, dass für das erste Quartal vom Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Bereich zu rechnen ist. Der Rivale Praktiker wurde von Hornbach in der Rangliste der umsatzstärksten Baumärkte Europas vom dritten Platz geschubst. Praktiker musste im ersten Quartal ein Umsatzminus von 10 Prozent verbuchen.

Betriebsergebnis um 14 Prozent geschrumpft

Die Hornbach Holding ist bei der Einschätzung für das laufende Geschäftsjahr zurückhaltend geworden. Im Gesamtjahr 2013/2014 erwartet der Konzern zum Vorjahreswert lediglich eine leichte Steigerung. Das ursprünglich geplante, stärkere Wachstum ist nicht erreichbar. Für das laufende Geschäftsjahr wird das Betriebsergebnis ungefähr auf oder sogar leicht unter dem Niveau vom Vorjahr liegen. Unter der schlechten Konsumstimmung hat Hornbach schon im abgelaufenen Geschäftsjahr gelitten. Zur Hornbach Holding gehören außer der Baumarkt-Kette noch ein Baustoffhandel und eine Immobilientochter. Das Betriebsergebnis war um 14 Prozent auf etwa 146 Mrd. Euro geschrumpft und der Umsatz ist um 0,8 Prozent auf 3,23 Mrd. Euro zurückgegangen. Trotzdem sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende erhalten. Pro Stammaktie gibt es 0,64 Euro und pro Vorzugsaktie 0,67 Cent. Die im SDax gelisteten Vorzugsaktien haben rund ein Prozent verloren.

Investitionen stark reduziert

In neun Ländern werden von Hornbach 138 Märkte betrieben. Gut 40 Prozent der Umsätze erzielt der Konzern im Ausland. Im laufenden Geschäftsjahr eröffnet Hornbach nur einen neuen Markt in Deutschland. In Schweden, der Slowakei und den Niederlanden wird ebenfalls je ein neuer Markt eröffnet. Für dieses Jahr hat Hornbach Investitionen von 150 bis 200 Millionen Euro geplant. Im vergangenen Jahr waren es 149 Milliarden Euro.

Bildquelle: © Wilhelmine Wulff / pixelio.de

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